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Darmuntersuchung

Granatapfel Vor der Untersuchung: Körnerhaltiges vermeiden (Foto Sturm/Pixelio)

Richtige Einstimmung

Im Darmkrebsmonat März wurden wir von vielen Seiten aufgerufen, die regelmäßige Darmkrebsvorsorge wahrzunehmen. Das heißt: eine Früherkennungs-Koloskopie ab 55 Jahren, und die zweite frühestens zehn Jahre nach der ersten. Oder jedes zweite Jahr eine Untersuchung auf Blut im Stuhl, wenn keine Früherkennungs-Koloskopie erfolgte. Wovor allerdings viele Menschen zurückschrecken, ist eine hygienisch-ästhetische Frage: Wie bereite ich meinen Darm vor, damit der Arzt die Untersuchung durchführen kann?
Hierzu gilt zunächst einmal: Die Koloskopie wird nicht direkt beim ersten Besuch bei einem Proktologen oder in einem Enddarmzentrum durchgeführt. Vielmehr erhalten Sie zunächst Trinklösungen für Zuhause, damit der Darminhalt nach außen gespült wird. Nur so hat der Arzt dann freie Sicht und kann kritische Polypen und Adenome an der Darmwand erkennen. Die Vorbereitung zur Koloskopie beginnt allerdings schon eine Woche im Voraus. So setzen die Patienten, wenn medizinisch vertretbar, Gerinnungshemmer ab, Acetylsalicylsäure zum Beispiel.

Weitere Tipps kommen von der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen (DGVS): Verzichten Sie vier Tage vor der Untersuchung auf Vollkornbrot, Müsli, Trauben, Tomaten, Nüsse, Mohn oder Kiwi. Denn diese Produkte enthalten Körner, Kerne und Schalen, welche leicht an der Darmwand haften, das Untersuchungsgerät des Arztes verstopfen und die Sicht behindern könnten.

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