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Operationen

Chirurgie Bei manchen Darmerkrankungen sind chirurgische Eingriffe nötig.

Nicht alle Darmerkrankungen können ohne Operation, d. h. konservativ behandelt werden. Im Isar Enddarmzentrum werden auch chirurgischen Eingriffe durchgeführt.

Dazu gehören vor allem:
Öffnen von Fisteln und Abszessen im Analbereich, Hämorrhoidenoperation, Chirurgie von Fissuren (Abtragen der entzündeten Wundränder, damit der normale Wundheilungsprozess einsetzen kann), Entfernen von Schleimhautvorfällen und Analfalten.

All diese Operationen erfolgen nach standardisierten Methoden, falls nötig auch in Vollnarkose. Bei älteren Menschen jedoch, die aus gesundheitlichen Gründen eine Vollnarkose nicht so gut verkraften würden, bietet das Isar Enddarmzentrum eine schonende alternative Möglichkeit, um Hämorrhoiden zu behandeln, nämlich die Hämorrhoidenknotenoperation. Dabei entfernt der Operateur die Hämorrhoiden schrittweise in mehreren Sitzungen nach innen, ohne dass es zu großen Schmerzen kommt. Die Methode ist aufwändiger, doch sie in lokaler Betäubung durchführbar. Den Patienten wird so eine Narkose erspart. Diese Methode ist deshalb für Herzrisikopatienten sehr praktikabel, wird aber nicht überall angeboten.

Eine weitere Besonderheit im Isar Enddarmzentrum ist die schmerzlose Untersuchungsoption. Denn manche Patienten kommen mit derart starken Schmerzen in die Sprechstunde, dass eine normale Untersuchung nicht möglich ist. In diesen Fällen kann die Untersuchung nach einer vorangegangenen Schlafspritze (Sedierung) durchgeführt werden. Der untersuchende Arzt wird den Befund, wenn möglich, auch gleich anschließend operativ therapieren. In einem der beiden Aufwachräume kann der Patient nach dem Eingriff dann langsam wieder zu sich kommen und sich erholen, natürlich unter beständiger Überwachung.

Im Isar Enddarmzentrum können operative Eingriffe in zwei verschiedenen Modalitäten durchgeführt werden. Zum einen gibt es die ambulanten Operationen, zum andern die tageschirurgischen Eingriffe. Letzteres gilt für solche Operationen, die mit einer Narkose oder Schlafspritze (Sedierung) verbunden sind. Die Patienten können morgens zur Operation kommen, tagsüber in einem der beiden Aufwachräume langsam wieder zu sich kommen und nachmittags nach der Nachkontrolle nachhause gehen. Das kommt vielen Menschen aus privaten und beruflichen Gründen sehr entgegen.

Die Tageschirurgie ist möglich durch ein Anästhesieteam, geleitet von der Fachärztin Frau Dr. Evelyn Grill. Für eine Betreuung nach der Operation steht das Team den Patienten 24 Stunden rund um die Uhr zur Verfügung. Die ambulante Nachsorge erfolgt, falls nicht anders gewünscht, bis zur vollständigen Abheilung der Operationswunde.

Sollte die Krankheit eine größere Operation mit einem Aufenthalt im Krankenhaus erfordern, wird auf Wunsch eine dafür spezialisierte Klinik ausgesucht und dorthin vermittelt. Nach der Entlassung übernimmt das Isar Enddarmzentrum gerne die Nachbetreuung.